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Folge 006: Zwei Ordner, ein GitHub: Pull, Push und kein Datenmüll
Warum der Server manchmal „nein“ sagt, bevor du pushen darfst. Und wie Klonen und Merge dich wieder einen Stand bringen.
Git klingt erst nach Kauderwelsch. Wird aber easy, wenn du eine Idee akzeptierst: GitHub ist der Boss, dein Rechner ist die Werkstatt.
Nochmal klonen
Der Ordnername auf der Festplatte ist Git egal, zählt nur .git drin.
git clone <url>, neuer Unterordner.git clone <url> .. in den aktuellen Ordner (Punkt = hier).
Praktisch, wenn du einen frischen Stand willst, während du in einem anderen Ordner experimentiert hast.
Zwei Ordner, eine Wahrheit
Aus dem Video:
- Ordner A: Du arbeitest, pushst nicht.
- Ordner B: Frischer Clone vom Server.
- Push aus A. GitHub ist aktuell.
- In B legst du
test.txtan, willst pushen → Geht nicht. Server ist neuer. Erstgit pull.
Pull holt Remote-Änderungen. Oft kommt ein Merge — Git klebt Historien zusammen. Verschiedene Dateien? Meist kein Stress. Dieselbe Datei an beiden Enden? Du entscheidest, welche Zeilen bleiben.
In Cursor kannst du Änderungen verwerfen oder Dateien reverten, musst nicht jeden Git-Befehl auswendig kennen.
Merge vs. Rebase (Teaser)
- Merge: sichtbarer Merge-Commit, ehrliche Verzweigung.
- Rebase: lineare Historie, etwas fummeliger.
Für den Start: Merge reicht. Rebase macht die Historie linear, ist aber kniffeliger, nur anfassen, wenn du weißt, warum.
Keine Geheimnisse in Git
Gelöschte Dateien? Bleiben in der History. Öffentliches Repo? Jeder kann lesen. Also: keine Passwörter, keine Keys.